Wann lohnt sich was beim Kauf auf Rechnung?

Wann lohnt sich was beim Kauf auf Rechnung?

17.11.2017

Tobias Freutel, Leiter E-Commerce bei 4Care, erläutert beim Payment Summit 2017 den erfolgreichen Weg der 4Care GmbH.

Versandhandelskunden in Deutschland zahlen am liebsten per Rechnung - für Versandhändler stellt diese Zahlungsart allerdings ein hohes Risiko dar. Zu den Forderungsausfällen kommen Kosten für das Debitoren-Management, Scoring und den Kundenservice. Ein Sortiment wie das von Lensbest und Netzoptiker birgt darüber hinaus ein hohes Risiko für Betrugsfälle, denn Markensonnenbrillen sind begehrte Artikel. Dennoch möchten die wenigsten Versandhändler ihre Position gegenüber Mitbewerbern schwächen und auf den Rechnungskauf verzichten.

Wer den Kauf auf Rechnung in seinem Shop anbieten möchte, muss sich entscheiden, ob er in Eigenregie vorgeht, Teile des Risikos auslagert oder komplett einen Fullservice-Anbieter nutzt.

Gemeinsam mit Marc Berg, Geschäftsführer beim Payment-Dienstleister Klarna, hat Tobias Freutel am 8. November 2017 in Hamburg beim Payment Summit dargestellt, warum sich das Unternehmen nach sieben Jahren „Abwicklung in Eigenregie“ für die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister entschieden hat.

Tobias Freutel: „Der Aufwand und die Kosten für die eigene Abwicklung des Rechnungskaufes waren uns am Ende zu hoch. Wir wollten uns wieder auf unsere Kernkompetenzen fokussieren, die wir klar in den Bereichen Sortiment, Kundenbindung und unserem umfassenden Service-Angebot sehen.

Die Zusammenarbeit mit einem großen Anbieter wie Klarna gibt uns Planungssicherheit und die Zeit, uns wieder auf wichtigere Themenfelder zu konzentrieren. Aus unserer Unternehmensgruppe haben wir zahlreiche positive Berichte über die Zusammenarbeit mit Klarna gehört und unsere eigene Erfahrung bei der Einführung des Systems gibt uns recht. Wir haben von Beginn an einen hervorragenden Support erhalten und sind auch jetzt, nach fast zwei Jahren Zusammenarbeit, sehr zufrieden.“

Fotos: Björn Buddenbohm