Fertiglesebrillen – fünf Tipps, die Sie beherzigen sollten!

Augenoptikermeisterin Elke Fröhlich erklärt, worauf man achten muss

Kiel, 09. Februar 2010

Wer weitsichtig ist und dazu neigt, ständig die Brille zu verlegen und am liebsten im Auto, am Telefon und in jeder Handtasche eine deponieren möchte, für den sind Fertiglesebrillen (zum Beispiel von Acumed) ideal. Sie sind umkompliziert und günstig, schnell im Supermarkt oder der Drogerie gekauft und damit immer griffbereit. Die wachsende Beliebtheit verwundert daher nicht. Doch gerade wenn es um die Augen geht, ist Sorgfalt geboten: Augenoptikermeisterin Elke Fröhlich von der Kieler 4CARE AG gibt fünf Tipps, was Weitsichtige beim Kauf und danach beachten sollten.  

1. Die eigenen Stärken kennen
„Wer eine Fertiglesebrille kaufen möchte, sollte zunächst die eigenen Dioptrienwerte kennen. Diese sollten von einem Augenoptiker oder Augenarzt ermittelt werden. Liegen für beide Augen identische Dioptrienwerte und kein spezieller Sehfehler vor, steht dem bedenkenlosen Kauf einer Fertiglesebrille nichts mehr im Wege.“

2. Brille ist nicht gleich Brille – auf den Abstand kommt es an
„Je nachdem, wofür die Brille gebraucht wird und wie stark die Weitsichtigkeit ausgeprägt ist, sind gegebenenfalls mehrere unterschiedliche Brillen notwendig. Der so genannte ‚Nutzabstand’ liegt bei Handarbeiten beispielsweise näher als bei der Arbeit vor dem Computer. Ist man bereits stark fehlsichtig, kann dieser unterschiedliche Nutz-Abstand nicht mehr ausgeglichen werden und man braucht mehrere Brillen mit unterschiedlichen Dioptrienwerten für Internet, Handarbeiten und Co.!“ 

3. Vor dem Kaufen testen!  
Ganz wichtig: Eine Leseprobe! Wer nichts zum Lesen dabei hat, sollte den Umweg in die Zeitschriftenabteilung nicht scheuen – denn nur beim Lesen zeigt sich, ob die Brille den individuellen Sehtest auch besteht!“

4. Randlos versus Eingefasst   
„Die Entscheidung ob randlos oder eingefasst sollte nicht allein Schönheitsaspekten überlassen werden. Auch ganz praktische Überlegungen sollten eine Rolle spielen, denn eine randlose Brille ist in der Regel weniger stabil. Entsprechend sind Menschen, die viel in Bewegung sind, besser mit einem eingefassten Modell bedient.“ 

5. Warnsignale erkennen 
„Stellen sich beim Tragen Kopfschmerzen, Ermüdungserscheinungen oder Mühe beim Erkennen ein, ist dies ein deutliches Zeichen, dass eine andere Brille her muss. In diesem Fall sollte die Brille nicht weiter getragen werden und ein Augenoptiker oder Augenarzt sollte Dioptrienwerte und Sehfähigkeit überprüfen.“

Weitere Informationen für Journalisten:

Christina Krause, Ziegfeld Enterprise GmbH
Tel: +49 ( 40) 38 68 74 – 62
E-Mail: christina.krause@ziegfeld-enterprise.de,
Internet: www.ziegfeld-enterprise.de

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